[24.05.2013 | Eilaktion]

24. Mai 2013 – heute vor genau einem Monat stürzten Decken und Wände des Rana Plaza-Gebäudes in Sabhar, Bangladesch, zusammen. Die Trümmer begruben über 3.000 Menschen unter sich, 1.127 davon starben. Darüber hinaus brannte heute vor sechs Monaten auch die Fabrik Tazreen ab, was 112 ArbeiterInnen das Leben kostete.
Diese beiden Tragödien in bangladeschischen Bekleidungsfabriken forderten damit 1.139 Menschenleben und hinterließen tausende Verletzte. Die Schulden der Opfer steigen und steigen während die Markenunternehmen bis heute keine Entschädigungen gezahlt haben. Wir fordern die Unternehmen auf: Entschädigungen für die Opfer! Lasst die Überlebenden nicht länger leiden.
[24.05.2013 | Eilaktionen | Pressemitteilung]
BERLIN - Einen Monat nach dem Zusammenbruch der Textilfabrik Rana Plaza (24.4.2013) und sechs Monate nach dem Feuer in der Textilfabrik Tazreen Fashions (24.11.2012) warten die Opfer noch immer auf Entschädigungen.
„Die Schulden der Arbeiterinnen und Arbeiter steigen stetig an und die Markenunternehmen bezahlen keine Entschädigungen. Die letzten beiden schlimmen Unfälle in Bangladeschs Textilfabriken hinterließen 1239 Tote und viele tausend Verletzte. Die Markenunternehmen müssen endlich zahlen!“, so Frauke Banse von der Kampagne für Saubere Kleidung.
[16.05.2013 | Eilaktionen | Pressemitteilung]
BERLIN - Vor Ablauf der Frist gestern Mitternacht haben 31 Firmen zugesagt, das Abkommen für Gebäudesicherheit und Brandschutz zu unterzeichnen. Mehr als 1.000 Fabriken in Bangladesch sind damit Teil des Verbesserungsprogramms. Die Implementierung startet umgehend.
„Das Abkommen ist zweifellos ein Meilenstein für die bangladeschische Bekleidungsindustrie. Die Firmen werden damit ein transparentes, rechtlich bindendes Abkommen unterzeichnen. Das Abkommen sieht für die Beschäftigten und ihre lokalen Gewerkschaften zentrale Funktionen vor und beteiligt die Unternehmen finanziell an den Sanierungen der Fabriken“, erklärt Frauke Banse von der Kampagne für Saubere Kleidung.
Unter MITMACHEN/Berichte finden Sie mehrere aktuelle Berichte zu Protestaktionen und Mahnwachen der CCC zu dem schweren Unglück in Bangladesch – z.T. auch mit Fotomaterial für JounalistInnen.
[Berlin/Bonn/Münster, 2. Mai 2013 | Pressemitteilung]
Am Unglücksort der fünf eingestürzten Textilfabriken in Bangladesch wurden zahlreiche KiK-Textilien in den Trümmern gefunden. „Wir sind schockiert – es zeichnet sich ab, dass KiK innerhalb von nur acht Monaten ein drittes Mal in ein schweres Unglück in einer Textilfabrik involviert ist“, so Frauke Banse von der Kampagne für Saubere Kleidung.
[Berlin / Münster, 29. April 2013 | Pressemitteilung]
Pünktlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai konnten die ArbeiterInnen des ehemaligen Adidas-Zuliefer- betriebes PT Kizone in Indonesien einen weg- weisenden Erfolg im Kampf gegen den Sport- artikelriesen erringen: Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte musste Adidas dem Druck der GewerkschafterInnen und AktivistInnen nach- geben, die hartnäckig für die Auszahlung von 1,8 Millionen US-Dollar Abfindung an die 2.800 ArbeiterInnen der illegal geschlossenen Fabrik gekämpft haben. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat mit öffentlichen Aktionen und Online-Protest maßgeblich zum Erfolg der Auseinandersetzung beigetragen.
[25. März 2013 | Living Wage | Pressemitteilung]
Die von H&M lancierte Werbekampagne “Conscious Collection“ steht in krassem Gegensatz zur Arbeitsrealität in Asiens Textilfabriken. Allein in Kambodscha sind seit 2010 mehr als 2400 Näherinnen kollabiert, mehrere Hundert davon in H&M-Zulieferbetrieben. Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) fordert deshalb vom Branchenleader die Zahlung von Existenzlöhnen. Wir rufen dazu auf, den öffentlichen Druck auf H&M und andere Modekonzerne zu erhöhen. Bitte unterschreiben Sie!
» die Pressemitteilung [PDF]
[28. Jan. 2013 | Öffentliche Beschaffung | Meldungen]
Gemeinsame Pressemitteilung von
SACHSEN KAUFT FAIR und CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung
Der Regierungsentwurf eines neuen Vergabegesetzes soll bereits am 30./31. Januar 2013 mit der Regierungsmehrheit verabschiedet werden. Die sächsische Landesregierung hält weiter daran fest, dass sie „auf den Zwang zu jeglichen sachfremden gesellschaftspolitischen, sozialen und ökologischen Auflagen bei der Auftragsvergabe verzichtet“. Schleswig-Holstein dagegen schreibt in seinem Gesetzentwurf die Beachtung von Tarif- und Menschenrechten vor und führt darüber einen intensiven Dialog mit der Zivilgesellschaft. Insgesamt zwölf Bundesländer berücksichtigen Menschenrechte sowie Tarifrechte in der Reform ihrer Vergabegesetze.
Kampagne
für Saubere Kleidung
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42285 Wuppertal
Tel.: 0202-89004316
Koordinatorin:
Christiane Schnura
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