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Unternehmen tragen Verantwortung für Menschenrechte - Studientag am 7. November in Dortmund

2017 10 12 Studientag NAP[12.10.2017]

Der deutsche Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) bleibt weit hinter den Erwartungen der Zivilgesellschaft zurück. Er enthält keine verbindlichen Regeln für Unternehmen. Wie haben andere Länder die  UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte umgesetzt? Wie beurteilen Unternehmen den deutschen NAP? Welche Erfordernisse an einen Nationalen Aktionsplan machen transnationale Menschenrechtsklagen deutlich?

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Pressemitteilung: Textilbündnis braucht gesetzliche Unterstützung: Nur wenige Unternehmen veröffentlichen ihre Roadmaps 2017

2017 08 26 Roadmap Textilbndnis[21.09.2017]

Für das Jahr 2017 mussten sich die Mitglieder im Textilbündnis erstmals in sogenannten Roadmaps Ziele für die Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards in ihren Lieferketten setzen. Die Veröffentlichung dieser Roadmaps ist in diesem Jahr noch freiwillig, doch ab 2018 verpflichtend. Der erste Roadmap-Prozess war in diesem Jahr also noch im „Probelauf“ und somit eine Herausforderung. Entgegen der Erwartungen der Zivilgesellschaft haben nur wenige Mitgliedsunternehmen ihre Roadmap im Jahr 2017 veröffentlicht. Insgesamt waren dies 19 von 87 berichtspflichtigen Mitgliedsunternehmen, also rund 22 Prozent.

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Kampagne für Saubere Kleidung veröffentlicht 'Roadmap' im Rahmen des Textilbündnisses

2017 08 26 Roadmap Textilbndnis[01.08.2017]

Als ein Mitglied des Bündnisses für nachhaltige Textilien hat die Kampagne für Saubere Kleidung einen Maßnahmenkatalog (Roadmap) veröffentlicht. Für das Jahr 2017 haben sich Bündnismitglieder mehr als 1.500 Maßnahmen vorgenommen, die im Rahmen der vom Bündnis vorgegebenen Ziele zu konkreten Verbesserungen führen werden.

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Social Media Aktion zur Unterstützung der Arbeiter*innen des Adidas Zulieferers PDK am 5. Jahrestag ihres Streiks

2017 07 12 Social Media Adidas[11.07.2017]

Am Mittwoch, dem 12. Juli ist der 5. Jahrestag an dem 2000 Arbeiter*innen für die Zahlung des Provinzsektorlohns, Vereinigungsfreiheit und gegen die miserablen Arbeitsbedingungen bei Panarub Dwi Karya, einem Mizuno und Adidas Zulieferer in Indonesien, in Streik getreten sind.

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Explosion in einer Textilfabrik in Bangladesch - Sicherheitsüberprüfung von Heizungskesseln muss Teil des Bangladesch Accord sein

2017 07 05 Multifabs[05.07.2017]

In der Multifabs Ltd. Fabrik in Bangladesch explodierte am Dienstag, 4. Juli, ein Heizungskessel. Dabei wurden mindestens 10 Menschen getötet und viele weitere verletzt. Die Explosion war so heftig, dass Teile der Fabrik einstürzten. Die Fabrik ist Teil des Abkommen für Brandschutz und Gebäudesicherheit (Accord). Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) ruft daher die am Accord beteiligten Unternehmen dazu auf, die Sicherheitsprüfung von Heizungskesseln sofort in die Sicherheitsinspektionen der Fabriken mitaufzunehmen.

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Starke Aktionen für faire Kleidung ausgezeichnet: Die SPITZE NADEL 2017 geht an den H&M Gesamtbetriebsrat und 30 Weltläden der Region Iller-Lech

2017 07 05 Preistrger Spitze Nadel[05.07.2017]

Gestern Abend haben die gemeinnützige Gesellschaft cum ratione (Paderborn) und das INKOTA-netzwerk (Berlin) den Aktionspreis SPITZE NADEL an den Gesamtbetriebsrat von H&M und die Weltläden der Region Iller-Lech verliehen. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen der Ethical Fashion Show im Funkhaus Berlin statt. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt Initiativen, die mit besonders innovativen und wirksamen Aktionen auf die Missstände in der globalen Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam machen und sich für die Menschenrechte bei der Arbeit einsetzen.

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„Wer sich wehrt, wird entlassen“

2017 06 28 Bangladesh Arbeiterinnen Ashulia[28.06.2017]

Dhaka/Bonn. Ein halbes Jahr nach dem Streik der Näherinnen in Bangladesch hat sich die Situation nicht gebessert, sondern sogar verschlechtert. Gisela Burckhardt von FEMNET hat in Dhaka mit ihnen gesprochen: An den niedrigen Löhnen von monatlich 59 Euro, wegen der sie streikten, hat sich nichts geändert. Unzählige wurden vom Fabrikmanagement gefeuert.

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Kampagne für Saubere Kleidung ruft Hugo Boss dazu auf, seine Lieferkette völlig transparent zu machen

2017 05 24 Hugo Boss Hauptversammlung[23.05.2017]

Bonn/Stuttgart. Ein Transparent zur Aufforderung von Transparenz empfing die Aktionär_innen von Hugo Boss zur ihrer jährlichen Hauptversammlung in Stuttgart am heutigen 23. Mai 2017. „Fehlende Transparenz kostet Leben. Wir fordern: Lieferketten offenlegen“, ist darauf zu lesen. FEMNET, Mitglieder der Kampagne für Saubere Kleidung und die kritischen Aktionäre verteilten Flugblätter, in denen zu Transparenz aufgerufen wird.

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Maik Pflaum
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