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Geht das auch fair? – Anbieter für Berufskleidung im Check

2015 09 24 AundA Messe[25.09.2015]

Auf der Suche nach neuer Berufskleidung? Hier erfährst du, wie fair verschiedene Anbieter von Berufskleidung produzieren (lassen).
Oft wird unsere Berufskleidung – wie auch andere Kleidung - unter unmenschlichen Bedingungen in anderen Ländern produziert: NäherInnen in China, Veitnam oder Mittel- und Osteuropa schuften 7 Tage und bis zu 80 Stunden in der Woche und erhalten dafür einen Lohn, von dem sie kaum überleben können.

Sie haben kaum Pausen, keinen Urlaub und werden schikaniert. Wer wagt, sich zu beschweren, oder sich mit anderen zusammenzutun, riskiert den Rausschmiss – auch wer krank ist oder schwanger. Noch dazu müssen viele NäherInnen in einem unsicheren Umfeld arbeiten, denn es kommt oft zu Unglücken aufgrund fehlender Sicherheitsvorkehrungen.
Und solche Arbeitsbedingungen gibt es, obwohl es viele international anerkannte Rechte für ArbeiterInnen gibt, die all das verbieten.

Damit die ArbeiterInnen zu ihren Rechten kommen, müssen unter anderem Firmen in Deutschland etwas dafür tun; vor allem dann, wenn die Unternehmen die Berufskleidung nicht in eigenen Fabriken herstellen, sondern sie als fertiges Produkt kaufen. Anbieter von Berufskleidung können die Einhaltung von Rechten für die ArbeiterInnen z.B. stärken, indem sie verlangen, dass bestimmte Standards bei der Produktion eingehalten werden und sie die Einhaltung dieser Standards auch unabhängig überprüfen.

 Nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, ob und wie sehr sich Unternehmen um die Arbeitsbedingungen in der Produktion von Berufskleidung kümmern. Mitgliedsorganisationen der Kampagne für Saubere Kleidung haben deshalb über 20 bedeutende Unternehmen im Bereich Berufskleidung (u.a. Engelbert Strauss, Bierbaum Proenen) befragt und untersucht, wie sie es mit den Arbeitsbedingungen bei der Produktion ihrer Kleidung halten.

So hat die Christliche Initiative Romero hierzu in den Jahren 2013 und 2014 eine ausführliche Studie durchgeführt. Die Ergebnisse mit Erklärungen findest du hier. Die Ergebnisse zu den Firmen sind auch hier noch einmal einzeln aufgeführt.

Wenn du nachgucken möchtest, wie sich ein Unternehmen entwickelt hat, gibt es hier zum Vergleich einen Bericht aus dem Jahr 2011, in dem die meisten untersuchten Unternehmen auch schon vorkommen.

Wenn du Berufskleidung kaufen möchtest, die überwiegend aus Baumwolle besteht, kannst du auch auf Siegel achten. Eine Übersicht findest du hier.

 

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Gisela Burckhardt
gisela.burckhardt@femnet-ev.de  

Kirsten Clodius
clodius@ci-romero.de