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Outdoor: Discover Fairness!

Outdoor: Discover Fairness![10.05.2010]

Outdoor ist IN. Outdoor-Sportarten und Aktivitäten im Freien wie Klettern, Bergsteigen oder Trekking sowie die dazu passende Funktionskleidung erleben einen neuen Boom. Die Branche liegt aufgrund des hohen Stellenwerts von Outdoor-Aktivitäten und wegen der Funktionalität der Produkte voll im Verbrauchertrend. Der Begriff Nachhaltigkeit wird von Unternehmen gern in der Kommunikation genutzt.

Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert deshalb unter dem Motto „Discover Fairness!“ gezielt Outdoorfirmen auf, dem Anspruch von Nachhaltigkeit gerecht zu werden und sich glaubhaft für die Menschenrechte bei der Arbeit einzusetzen.

Dies beinhaltet eben, für angemessene sozial- und arbeitsrechtliche Bedingungen zu sorgen. Denn Nachhaltigkeit in einem umfassenderen Sinn verstanden bedeutet, dass das Recht auf Entwicklung ein Menschenrecht ist demnach: „Discover Fairness. Aktiv für Menschenrechte“.

Von einer Krise ist die Outdoor-Branche weit entfernt. Seit Jahren gibt es stabile Wachstums- und Umsatzraten. Für den europäischen Markt lag die Wachstumsrate 2010 bei etwa 9 Prozent und stieg auf 4,5 Milliarden Euro.

Die Outdoor-Branche ist in den vergangenen Jahren weiterhin in vielerlei Hinsicht sehr dynamisch geblieben. Trotz skeptischer Erwartungen für 2012 aufgrund von „widriger Witterungs- und ungünstiger wirtschaftlicher Gesamtlage“ sowie „Marktsättigung“ verzeichnet die Branche Wachstumsraten. Denn die EuropäerInnen geben etwa 10 Milliarden Euro für ihre Outdoor-Ausrüstung – von der Regenjacke bis zum Wanderschuh – aus. Mit einem anhaltenden Wachstum von bis zu 10 Prozent ist die Branche unterdessen zu einem Massenmarkt geworden. Kaum verwunderlich dass auch große Marken wie Puma und Adidas in dieses traditionell von mittelständischen Unternehmen geprägte Marktsegment drängen. Interesse an dem Geschäft mit Outdoor-Produkten finden verstärkt auch Finanzinvestoren. Analysten beobachten ebenso, dass vermehrt preisgünstige jedoch qualitativ schlechte Produkte den Outdoor- und Sportartikelmarkt übersättigen. Diese Tendenz, auch vom Europäischen Verband bestätigt, stellt den Preiswettbewerb in den Vordergrund und in Konkurrenz zum bestehenden Qualitätsanspruch oder auch dem Anspruch von Nachhaltigkeit.

Um sich am Markt zu positionieren, setzen verschiedene Anbieter neben Innovationen im Produktbereich auch auf das Konzept „Nachhaltigkeit“. Neue Wege unter ökologischen Gesichtspunkten werden ausprobiert und beworben. Dazu zählen beispielsweise Rücknahme- und Recyclingangebote für ausgediente Funktionskleidung.

Doch das  „Ergrünen“ bei einigen innerhalb der Branche ist nicht gleichbedeutend mit deren Verantwortung für die soziale Nachhaltigkeit in der Produktion.

Gern wird heutzutage der Begriff Nachhaltigkeit in der Kommunikation von Unternehmen benutzt. Die Einhaltung von Arbeits- und Sozialrechten wird dennoch oft vernachlässigt.

Dabei sind den KonsumentInnen faire Arbeitsbedingungen sowie ein existenzsichernder Lohn bei der Bekleidung fast ebenso wichtig wie Umweltschutz, Qualität und Material, wie eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen feststellt.

Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert deshalb unter dem Motto „Discover Fairness!“ gezielt Outdoorfirmen auf, ihrem Image gerecht zu werden und sich glaubhaft für Arbeitsrechte einzusetzen.

 

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Berndt Hinzmann
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Maik Pflaum
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