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Aktuelle Meldungen zu Kampagnen & Themen

Protest von indonesischen Gewerkschaften: s.Oliver und Gerry Weber müssen entlassene Arbeiterinnen entschädigen

2017 03 30 PM Jaba Garmindo[30.03.2017]

Am heutigen 30. März organisieren die indonesischen Gewerkschaften GSBI und FSPMI eine Protestaktion vor der deutschen Botschaft in Jakarta, um auf das Schicksal von 4.000 Arbeiterinnen aufmerksam zu machen, die bei einem Zulieferer von den deutschen Unternehmen s.Oliver und Gerry Weber gearbeitet haben. Im April 2015 hat die insolvente Textilfabrik Jaba Garmindo in Indonesien geschlossen. Bis heute warten Tausende vorwiegend weibliche Beschäftigte, die damals entlassen wurden, vergebens auf vier ausstehende Monatsgehälter sowie Abfindungen von insgesamt fast 11 Millionen US-Dollar. Die Kampagne für Saubere Kleidung ruft s.Oliver und Gerry Weber dazu auf, sich an den Entschädigungszahlungen zu beteiligen.

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Einladung: Nach Rana Plaza: Was hat sich in der Textil-Industrie geändert?

2017 03 30 Veranstaltung Rana PlazaWir möchten herzlich zu unserer Veranstaltung »Nach Rana Plaza: Was hat sich in der Textil-Industrie geändert?« am 30. März um 18 Uhr in den Landtag NRW, Raum E3-Z04 nach Düsseldorf, einladen.
Im April 2013 stürzte in Bangladesch die Fabrik Rana Plaza ein, über 1.000 Arbeiter*innen starben, mehr als 2.000 wurden schwer verletzt. Die Konsequenzen fehlender Menschen- und Schutzrechte sind weitreichend und treten durch katastrophale Unfälle zu Tage. Um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, hat sowohl die Bundesregierung als auch das Land NRW politische Instrumente auf den Weg gebracht, zum Beispiel die Gründung des Bündnisses für nachhaltige Textilien oder die Implementierung der NRW-Nachhaltigkeits-Strategie.

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Zwischen Nord und Süd. Die Kampagne für Saubere Kleidung kann auf einige Erfolge verweisen, hat aber noch viel zu tun

2017 03 15 Besuch Shahida und Farhat 500x333 bright 01[15.03.2017]

Dass die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie im globalen Süden häufig sehr schlecht sind, ist weithin bekannt. Die Kampagne für Saubere Kleidung ist angetreten, um dies zu ändern, und gilt heute als Beispiel für erfolgreiche Kampagnenarbeit im Nord-Süd-Bereich. Doch während die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Mitgliedsorganisationen gut läuft, sind südliche Akteure untereinander häufig kaum vernetzt. Das soll sich nun ändern.

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Nichtregierungsorganisationen fordern von UNIQLO, endlich angemessene Entschädigungen zu zahlen

2017 03 08 PM UNIQLO[08.03.2017]

Am Internationalen Frauentag haben zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit das japanische Unternehmen UNIQLO aufgefordert, 4.000 Arbeiterinnen ihres indonesischen Zulieferers Jaba Garmindo endlich eine Entschädigung zu zahlen. Sie organisierten Proteste vor Filialen in Hongkong und richten sich mit einer Petition direkt an den Vorsitzenden des Unternehmens.

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Positive Entwicklungen in Bangladesch- aber die Krise in Bangladeschs Textilsektor ist noch nicht überstanden!

2017 02 27 Streik Bangladesch NGWF[27.02.2017]

Nach Monaten internationaler Proteste von Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen weltweit, kam es zu einer Einigung zwischen Gewerkschaften, dem Arbeitsministerium und Arbeitgebern in Bangladesch, alle inhaftierten Gewerkschafter*innen frei zulassen. Die Kampagne für Saubere Kleidung begrüßt diese Einigung als einen positiven ersten Schritt, warnt aber davor, dass die Krise in Bangladeschs Textilsektor dadurch noch nicht überstanden ist.

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Change Your Shoes Aktionsworkshop 2017 …Bis die Schuhsohlen brennen!

2017 02 22 CYS Aktionsworkshop[22.02.2017]

Die Kampagne für Saubere Kleidung & das INKOTA-netzwerk laden ein zum Aktionsworkshop 2017! Wir bleiben weiter dran an den Missständen in der globalen Leder- und Schuhproduktion. Dafür brauchen wir Eure tatkräftige Unterstützung! Auf dem Aktionsworkshop diskutieren wir aktuelle Entwicklungen und bereiten gemeinsame öffentliche Aktionen vor. So werden wir zusammen mit Profis für Großpuppen und Straßentheater Großfiguren bauen und erste Aktionsideen inszenieren.

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Gewerkschaftsrechte im Textilsektor: Handel, Industrie, Gewerkschaften und Kampagne für Saubere Kleidung appellieren gemeinsam an Regierung in Bangladesch

2017 02 21 Bangladesh[22.02.2017]

In einem schriftlichen Appell an die Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina, und an die lokale Vereinigung der Textilunternehmen (BGMEA) setzen sich der Handelsverband Deutschland (HDE), der Gesamtverband textil+mode, die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) für die Wahrung internationaler Menschenrechtsstandards im Textilsektor ein.

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Überprüfung des Zollpräferenz-System (GSP) zwischen der EU und Bangladesch gefordert - #EveryDayCounts

2017 02 16 PM GSP[16.02.2017]

Seit Dezember 2016 sind in Bangladesch zahlreiche Gewerkschafter- und Arbeiter_innen verhaftet und Gewerkschaftsbüros geschlossen worden, weil sie sich an einem friedlichen Streik für eine Verdreifachung der Löhne beteiligt haben. Außerdem wurde gegen Hunderte Arbeiter_innen Anzeige gegen unbekannt erstattet und über 1500 Arbeiter_innen aus Fabriken entlassen, die Kleidung für H&M, Inditex (Zara/Bershka), VF (North Face) und Gap produzieren.

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Kampagne für Saubere Kleidung

Koordinatorin:
Christiane Schnura
E-Mail: koordination@saubere-kleidung.de
Tel: +49 202-89004316
(Mo–Do, 7–11 Uhr)

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