Wie wirkt sich die Pandemie auf die Schuh- und Lederindustrie in Indien aus?

Auch Schuhunternehmen müssen in der Corona-Krise an der Seite der Arbeiter*innen in den Produktionsländern stehen!

Durch den Zusammenbruch der Wirtschaft im Zuge der Corona-Krise haben rund 90 Prozent der Arbeiter*innen der indischen Schuh- und Lederindustrie ihre Arbeit und somit ihr Einkommen verloren.

Davon und der Situation der Arbeiter*innen im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh berichtet Sonia Wazed, Head of Programm unserer Partnerorganisation Society for Labour and Development (SLD). Im Namen der Arbeiter*innen fordert sie die Modeunternehmen dazu auf, in der Corona-Krise ihrer Sorgfaltspflichten nachzukommen: Bestehende Aufträge müssen bezahlt, Arbeiter*innen in der Krise unterstützt und nicht gekündigt werden!

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Das INKOTA-netzwerk und das SÜDWIND-Institut fordern deshalb von der deutschen Schuhindustrie:

  • Unternehmen müssen auch in der Covid-19-Krise ihren Verpflichtungen gegenüber den Zuliefern nachkommen!
  • Unternehmen müssen ihre Zulieferer partnerschaftlich dabei unterstützen, die sozialen Auswirkungen der Krise auf die Arbeiter*innen abzufedern!
  • Unternehmen müssen Arbeiter*innen in besonders bedrohlichen Situationen mit Nothilfemaßnahmen unterstützen!
  • Unternehmen müssen sicherstellen, dass überall dort, wo für sie produziert wird, der Gesundheitsschutz der Arbeiter*innen eingehalten wird!
  • Unternehmen sollen transparent darüber berichten, welche Maßnahmen sie ergreifen, um ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachzukommen!

Aktuelle Informationen zur Situation der Arbeiter*innen in der indischen Schuh- und Lederindustrie bietet der Corona-News-Ticker von INKOTA.

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