Gegenmacht und Gegenstrategien in transnationalen Wertschöpfungsketten

06Nov9:0016:45Gegenmacht und Gegenstrategien in transnationalen Wertschöpfungsketten9:00 - 16:45(GMT+01:00) Frankfurt

Termindetails

Veranstalter: Hans-Böckler-Stiftung
Ort: Frankfurt am Main, Le Méridien
Datum/Uhrzeit: 06.11.2025, 09:00 – 16:45 Uhr

Globale Wertschöpfungsketten unterliegen einem dynamischen Wandel, die veränderte politische, ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen mit sich bringen. Dies stellt Beschäftigte und Gewerkschaften vor erhebliche Herausforderungen, da digitale Steuerungsformen Ausbeutung und Umweltzerstörung verschärfen. Angesichts der zunehmenden Komplexität und der Unzulänglichkeit rein betrieblicher oder nationaler Betrachtungen wird eine transnationale Orientierung für die Interessenvertretung unerlässlich. Es bedarf der Prüfung, inwieweit Gesetze wie das LKSG und die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) wirksame Gegenstrategien ermöglichen, unter welchen Bedingungen sie produktiv einsetzbar sind und welche weiteren Dimensionen von Gegenmacht entwickelt werden müssen.

Im Rahmen der Konferenz wollen wir diese Fragen mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Menschenrechtsorganisationen, Journalist*innen, Gewerkschaften und Beschäftigen aus Indien, Bangladesch, Brasilien, Spanien, Ecuador und Deutschland diskutieren. Ausgangspunkt hierfür sind die Ergebnisse von zwei Forschungsprojekten der Hans-Böckler-Stiftung zu Digitalisierung und Rechtskämpfe in Lieferketten.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden daher gebeten, sich baldmöglichst anzumelden. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt.

Jetzt anmelden

Weitere Informationen auf www.boeckler.de

Wann

November 6 (Donnerstag) 9:00Uhr - 4:45Uhr(GMT+01:00)

Wo

Frankfurt