Transparenz

Wir fordern mehr Transparenz

Wissen Sie, wer Ihre Kleidung oder Ihre Schuhe hergestellt hat? Und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurde? Auf einem T-Shirt steht “Made in China,” aber in welcher der Tausend Fabriken in China wurde es tatsächlich hergestellt? Wie sind die Arbeitsbedingungen dort für die meist weiblichen Beschäftigten?
Wir wissen es auch nicht! Dass es notwendig ist, mehr über die Fabriken zu wissen, in denen Markenunternehmen Kleidung produzieren lassen, haben mehrere Fabrikkatastrophen in den letzten Jahren schmerzlich vor Augen geführt. Zum Zeitpunkt dieser Katastrophen waren fast keine Informationen über die Unternehmen, die in diesen Fabriken ihre Kleidung produzieren ließen, öffentlich verfügbar.
Es ist an der Zeit, umfassende Transparenz entlang der Lieferkette von Markenunternehmen einzufordern. Durch zivilgesellschaft- lichen Druck haben in der Vergangenheit bereits immer mehr Unternehmen Informationen über ihre Lieferanten offengelegt. Aber zu viele halten sich nach wie vor bedeckt. Mehr Unternehmen müssen jetzt nachziehen, um die Textilindustrie transparenter zu gestalten und Unternehmensverantwortung sowie die Achtung der Arbeits- und Menschenrechte zu verankern.

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Die Transparenzverpflichtung über Bekleidungs- und Schuhlieferketten

Jedes Unternehmen, das sich an dieser Transparenzverpflichtung beteiligt, verpflichtet sich dazu, mindestens die folgenden Schritte bis zum 31. Dezember 2017 umzusetzen:
Das Unternehmen wird regelmäßig (z.B. zweimal jährlich) eine Liste mit allen Zulieferern, die seine Produkte herstellen, auf der eigenen Webseite veröffentlichen. Die Liste sollte die folgenden Informationen auf Englisch bereitstellen:
1. Die vollständigen Namen aller beauftragten Produktionsstätten und Weiterverarbeitungsbetriebe
2. Die Adressen der Betriebe
3. Den Mutterkonzern des Zulieferers
4. Die Produkttypen, die hergestellt werden
5. Zahl der Beschäftigten in jedem Betrieb
Die Unternehmen werden die genannten Informationen in einer Tabelle oder in einem anderen übersichtlichen Format veröffentlichen.
Hugo Boss hat den erfreulichen Schritt getan und einen großen Teil (93 Prozent) seiner Lieferanten offengelegt. Es fehlen aber noch die restlichen sieben Prozent. Gerade hochpreisige Marken wie Hugo Boss sollten sicherstellen, dass ihre Kund*innen Informationen erhalten, wo, von wem und unter welchen Bedingungen ihre Kleidung hergestellt wird.
Dr. Gisela BurckhardtFemnet e.V.
Ein gewisses Maß an Transparenz sollte die Norm in der Textilbranche des 21. Jahrhunderts sein
Aruna KashyapFrauenrechtsexpertin von Human Rights Watch

Die Transparenzkampagne

Der Transpareny Pledge

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