Über uns

Die Kampagne für Saubere Kleidung ist ein Netzwerk, das sich für die Rechte der Arbeiter*innen in den Lieferketten der internationalen Modeindustrie einsetzt. Wir wollen eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten in der Textil-, Sport-, Schuh- & Lederindustrie weltweit vorantreiben.

Wir bringen die Schattenseite der Modeindustrie ans Licht!

Seit 1996 verfolgt die Kampagne für Saubere Kleidung das Ziel, Arbeitsrechte in der globalen Bekleidungsindustrie zu verbessern. Wir klären Bürger*innen auf, drängen Unternehmen, mehr Verantwortung für ihre globalen Wertschöpfungsketten zu übernehmen und rufen die deutsche Regierung dazu auf, Gesetze zu verabschieden, die Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Unternehmen verhindern. Wir zeigen uns solidarisch mit den Arbeiter*innen, die unsere Kleidung herstellen und unterstützen ihren Kampf für bessere Arbeitsbedingungen. Der Fokus unserer Arbeit liegt dabei hauptsächlich auf den sozialen, weniger auf den ökologischen Aspekten der Wertschöpfungskette.

Das deutsche Netzwerk

In Deutschland ist die Kampagne für Saubere Kleidung als Verein organisiert. Mitglieder sind zivilgesellschaftliche, gewerkschaftliche und kirchliche Organisationen und ehrenamtliche Regionalgruppen. Sie arbeiten zu einem breiten Spektrum an Themen, wie Frauenrechte, Verbraucherschutz und Armutsbekämpfung. Wir arbeiten in breiten Bündnissen und in internationalen Kampagnen eng mit Partner*innen in den Produktionsländern zusammen.

Das globale Netzwerk

Die deutsche Kampagne für Saubere Kleidung ist Mitglied des internationalen Netzwerks Clean Clothes Campaign (CCC), das 1989 in den Niederlanden ins Leben gerufen wurde. An die 250 Menschenrechtsorganisationen, Frauenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Verbraucher*innenverbände aus 45 Ländern arbeiten in der CCC zusammen. Besonders die Arbeit mit Partnerorganisationen in den Produktionsländern hilft uns, lokale Gegebenheiten und Lösungsansätze besser zu verstehen. So können wir gemeinsam Kampagnen entwickeln, die die Forderungen der Arbeiter*innen vor Ort unterstützen.

Gerade die Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd ist eine der großen Stärken der CCC. Die Arbeiter*innen in südlichen Ländern und die Organisationen und Gewerkschaften, die sie unterstützen, sind alleine kaum dazu in der Lage, Kampagnen gegen die internationalen Textilunternehmen umzusetzen.
Farhat FatimaCCC South Asian Regional Coalition & Pakistan Institute of Labour Education and Research
Als besonders beeindruckend an der Clean Clothes Campaign empfinde ich die weltweite Zusammenarbeit, ein Netzwerk an Organisationen aus so vielen Ecken der Welt, die der Wille zur Veränderung antreibt und gemeinsam stark macht.
Fabienne WinklerReferentin für Wirtschaft und Menschenrechte bei Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen
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