Armutslöhne sind die harte Realität in der Textilproduktion. Doch damit nicht genug: In Krisenzeiten werden Arbeiter*innen, die ihre Jobs verlieren, um Löhne oder Abfindungen betrogen.
Damit stehen sie vor dem Nichts. Denn durch die extrem niedrigen Löhne konnten sie kaum Geld zurücklegen.
Hinzu kommt: In den meisten Ländern mit großer Textilindustrie ist das Recht auf Vereinigungsfreiheit bedroht – und damit auch das Recht der Arbeiter*innen, sich kollektiv für ihre Rechte einzusetzen.
#RespectLabourRights: Marken stellen die Rettung ihrer Gewinne vor die Rettung der Menschen, die ihre Produkte herstellen
In Krisenzeiten stehen die Lebensgrundlage und Rechte der Arbeiter*innen meist nicht an erster Stelle für die Marken. Das haben wir während der Corona-Pandemie erlebt, beim Erdbeben 2023 in der Türkei, den wirtschaftlichen Abschwüngen infolge von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine, dem Sturz der Regierung in Bangladesch oder dem Zollkrieg der US-Regierung.
Marken stellen die Rettung ihrer Gewinne vor die Rettung der Menschen, die ihre Produkte herstellen. Angesichts künftiger Katastrophen, die durch die Klimakrise häufiger werden, dürfen wir nicht zulassen, dass diese reflexartige Reaktion die Branche weiter prägt.





