Nähen für die Bundeswehr: Menschenrechtsverletzungen bei der öffentlichen Beschaffung

Die Studie der CIR zeigt, dass die Bundesregierung bei ihrem Einkauf in vielen Fällen keine glaubwürdigen Nachweise zur Einhaltung von Menschenrechten fordert. Wozu das führen kann, verdeutlicht eine Fallstudie zur Herstellung von Bundeswehrbekleidung in Tunesien: In einer Fabrik wurden zum Zeitpunkt der Untersuchung grundlegende Arbeitsrechte wie die Vereinigungsfreiheit verletzt.

Die Publikation enthält die Ergebnisse einer Befragung von Bundesbehörden, eine Kontextanalyse zur Textilindustrie in Tunesien, die Fallstudie zur Herstellung von Bundeswehrbekleidung und die daraus resultierenden Forderungen der CIR an die Bundesregierung.

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Denn Näher*innen weltweit, die Trikots und Fanartikel produzieren, verdienen eine Laola-Welle der Anerkennung. Damit sich die Fans von Mega-Sportereignissen wie der Fußball-EM, der WM oder den Olympischen Spielen zu ihrem Lieblings-Team bekennen können, werden Fanartikel in riesigen Mengen gefertigt. Unsichtbar bleibt dabei, wer hinter den Kulissen agiert: die Näher*innen, die in den Zulieferfabriken wahre Wunder vollbringen.

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