Sonne vor rotem Himmel

Hitze und Recht von Textilarbeiter*innen

Hitze am Arbeitsplatz ist kein isoliertes Risiko mehr, sondern eine systemische Bedrohung der Arbeits- und Menschenrechte.

Unser Positionspapier „Hitze und Rechte von Textilarbeiter*innen“ zeigt, wie der Klimawandel die ohnehin prekären Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion weiter verschärft und grundlegende Menschenrechte gefährdet.
Wir fordern Modeunternehmen, Zulieferfirmen und Regierungen auf, jetzt zu handeln, um die tödlichen Folgen steigender Temperaturen für Millionen von Arbeiter*innen in der globalen Bekleidungsindustrie zu verhindern.

Kernforderungen im Positionspapier:

Wir fordern verbindliche Maßnahmen und klare Verantwortlichkeiten, um Beschäftigte in der Modeindustrie vor Hitze zu schützen:

  • Gesundheitsschutz: Inklusive, arbeiter*innenorientierte Maßnahmen gegen Hitzestress, z. B. die Überwachung von Temperaturen und Trinkwasserversorgung
  • Existenzsicherung: Lohnfortzahlung und sozialer Schutz bei Produktionsausfällen oder Krankheiten
  • Achtung der Menschenrechte: Besonders für Frauen, Migrant*innen und Heimarbeiter*innen, die z.B. Lohnausfälle und durch Stress verstärkte Diskriminierung besonders hart treffen
  • Klimaverantwortung: Reduktion der Emissionen und nachhaltige Produktionspraktiken entlang der Lieferketten

Jetzt Positionspapier lesen

#PayYourWorkers, Just Transition, Klimakrise

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