Mode als Machtfrage – intersektionale Perspektiven | Just Fashion Werkstatt
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Mode ist Ausdruck und Verstärker gesellschaftlicher Machtverhältnisse entlang von Geschlecht, Klasse, Herkunft, Körpern und globalen Ungleichheiten. Dieses Modul nimmt die Modebranche aus einer macht- und systemkritischen sowie postkolonialen Perspektive in den Blick und fragt danach, wer im globalen Modesystem sichtbar ist, wessen Arbeit unsichtbar bleibt und wer von bestehenden Strukturen profitiert.
Wir beleuchten welche historischen und aktuellen Machtverhältnisse Produktionsketten, Arbeitsbedingungen, Schönheitsideale und Konsummuster prägen. Dabei setzen wir uns mit Formen von Ausbeutung, Exklusion und Umweltzerstörung auseinander und untersuchen ihre systemischen Ursachen.
MIT:
> Dr. Tania Mancheno, Assoziierte Wissenschaftlerin der Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe„, Universität Hamburg
> Hamza Cherif Douezzan, leitender Geschäftsführer von The Anou, dem größten Kunsthandwerkskollektiv Marokkos
MODERATION + BEGLEITUNG:
> Nadja Ahmad, Ressort Nachhaltigkeit und Politische Ökologie, Evangelische Akademie Hofgeismar
> Madeleine Schütz, Eine-Welt-Regionalpromotorin, Sozialer Friedensdienst Kassel
**Von 11 – 17 Uhr mit Pausen**
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Just Fashion Werkstatt Kassel statt – eine Qualifizierungsreihe zu Menschenrechten und Machtverhältnissen in der Modeindustrie
Da es einen Teilnahmebeitrag für die ganze Reihe gibt, bitten wir auch, falls möglich, einen kleinen Beitrag für einzelne Module zu spenden. Du schätzt selbst ein, was du spenden kannst. z.B.: Ermäßigt 5€ → Falls du finanziell eingeschränkt bist // Standard €10 // Unterstützung €15 → Falls Du mehr geben kannst:
Spenden für die Kampagne für Saubere Kleidung | Clean Clothes Campaign Germany



