Wie gelingt eine gerechtere Modewelt?

Die Corona-Krise macht die Missstände im System Fast Fashion sichtbarer denn je. Die unfairen Einkaufspraktiken und das verantwortungslose Verhalten der Modemarken sind dafür verantwortlich, dass Millionen von Arbeiter*innen in Nähfabriken weltweit ihren Arbeitsplatz verloren haben. Auf unserer digitalen Aktionstagung “Von Fast zu Fair Fashion” haben wir uns damit beschäftigt, was wir für eine gerechtere, weniger ausbeuterische Modewelt tun können. Gemeinsam mit Aktivistin Tansy E. Hoskins aus London und weiteren Expert*innen haben sich die Teilnehmer*innen mit den wahren Kosten der Fast Fashion auseinandergesetzt und Möglichkeiten, politisch aktiv zu werden, kennengelernt.

Sandra Ramos

…ist Direktorin der Arbeits- und Frauenrechtsorganisation MEC aus Nicaragua. Sie engagiert sich für die Verteidigung der Menschen- und Arbeitsrechte in Nicaragua, im Besonderen von Frauen in der Bekleidungsindustrie. Frauenrechte und Arbeit in Würde sind die zentralen Themen, für die sich die Bewegung María Elena Cuadra (MEC) seit mehr als 20 Jahren stark macht. Wegen der öffentlichkeitswirksamen Unterstützung von Fabrikarbeiter*innen in ihrem Kampf gegen Arbeitsrechtsverletzungen und ihrer politischen Forderungen sind sowohl die Organisation als auch Sandra Ramos persönlich immer wieder starken Bedrohungen und Anfeindungen ausgesetzt. Als Zeichen der Solidarität haben wir eine Erklärung veröffentlicht.

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Tansy E. Hoskins

…ist eine britische Journalistin, Autorin und Aktivistin. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit der Textil-, Bekleidungs- und Schuhindustrie. Unter anderem verfasst sie Beiträge für The Guardian, Al-Jazeera und BBC. Ihr Buch Stitched Up – The Anti-Capitalist Book of Fashion wurde vom Londoner Institute of Contemporary Arts als Buch des Jahres 2014 ausgezeichnet und steht auf Emma Watson´s `Ultimate Book List´. In diesem Jahr veröffentlichte sie ihr zweites Buch Foot Work – What Your Shoes Are doing to the World, das sich der Schuhindustrie widmet. Ihre Arbeit führte Tansy bereits an verschiedene Orte der Welt, nach Bangladesch, Kenia und Mazedonien, sowie in die Lagerhäuser von Topshop in Solihull, England. Sie lebt in London.

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Isabell Ullrich

…arbeitet als Koordinatorin für die Kampagne für Saubere Kleidung – ein Netzwerk, das sich für die Rechte der Arbeiter*innen in den Lieferketten der internationalen Modeindustrie einsetzt. Über 200 Organisationen und Verbände sind innerhalb der Kampagne gemeinsam aktiv für eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten in der Textil-, Sport-, Schuh- & Lederindustrie weltweit. Als Referentin für Kleidung bei der Christlichen Initiative Romero war Isabell Ullrich vor ihrer aktuellen Tätigkeit maßgeblich an der Entstehung des Dossiers „Fast Fashion – eine Bilanz in 3 Teilen“ beteiligt und hat sich jahrelang mit den sozialen und ökologischen Folgen des Systems Fast Fashion auseinandergesetzt. Zu den Themen ethischer Konsum und Nachhaltigkeit hat sie u.a. auch als Radiojournalistin und Speakerin gearbeitet.

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Christian Wimberger

…ist bei der Christlichen Initiative Romero (CIR) als Referent für Unternehmensverantwortung, Bergbau, öffentliche Beschaffung und Guatemala tätig. Er vertritt die CIR innerhalb der Initiative Lieferkettengesetz, einem Bündnis aus über 100 zivilgesellschaftlichen Organisationen zur Durchsetzung eines wirksamen gesetzlichen Rahmens zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt.

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Mehr zum Aktionstag auf ci-romero.de

Beitragsbild: MEC-Direktorin Sandra Ramos an vorderster Front für Gerechtigkeit. Foto: MEC
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