Iva arbeitet in einer Textilfabrik im ländlichen Bulgarien, wo sie täglich „Made in EU“-Etiketten in Kleidung näht, während sie selbst kaum über die Runden kommt. Seit Wochen leidet sie an einer mysteriösen Krankheit, doch ihr Wunsch nach einer Krankschreibung bleibt ungehört. Als schließlich ein positiver Covid-Test bestätigt, dass Iva der erste offiziell registrierte Fall ihrer Kleinstadt ist, entfesselt sich eine Welle der Angst, Gerüchte und Schuldzuweisungen.
MADE IN EU ist ein intensives und aufwühlendes Sozialdrama. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Cannes-Regisseur Stephan Komandarev ein bewegendes Porträt einer Frau, die nicht nur am Virus, sondern am System zerbricht und offenbart die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Europas Textilindustrie. MADE IN EU ist scharfe Konsumkritik und ein eindringlicher Appell an unser gesellschaftliches Miteinander.
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Mehr InformationenHinter dem Label „Made in EU“
Bulgarien ist ein zentraler Produktionsstandort für viele bekannte europäische Modemarken. Niedrige Löhne, fehlende soziale Absicherung und massive Arbeitsrechtsverstöße prägen den Alltag – besonders für Frauen, die 80–90 % der Beschäftigten stellen.
MADE IN EU zeigt: Ausbeutung ist kein fernes Problem – sie ist europäische Realität.
MADE IN EU feierte seine Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig 2025.
Mehr Informationen findet ihr auf der Website: jip-film.de/made-in-eu
Den Film anschauen könnt ihr ab dem 19. Februar in diesen Kinos
- Berlin Kino Krokodil
- Berlin Delphi Lux
- Bremen City46
- Dessau Kiez Kino
- Dresden Zentralkino
- Gauting Breitwand
- Halle Puschkino
- Hamburg Abaton
- Heidelberg Karlstorkino
- Karlsruhe Kinemathek
- Leipzig Schaubühne Lindenfels
- Magdeburg Moritzhof
- München Neues Maxim
- Saarbrücken Filmhaus
- Weimar Mon Ami






