Blut im Schuh Was Politik und Unternehmen für eine faire und umweltfreundliche Schuh- und Lederproduktion ändern müssen

Die Globalisierung des Schuhhandels hat zu einer Produktionsverlagerung in Länder geführt, in denen unter Missachtung der Menschenrechte bei der Arbeit und unter unverantwortlichen sozialen und ökologischen Bedingungen gearbeitet werden muss. Unternehmen und Politik stehen in der Verantwortung, die Bedingungen so zu verbessern, dass die Menschenwürde geachtet und Errungenschaften des internationalen Arbeitsrechts nicht länger verletzt werden. Dazu gehören insbesondere die Zahlung von existenzsichernden Löhnen, das Beenden der verheerenden Umweltverschmutzung, die Abkehr von der giftigen Chromgerbung in der Lederproduktion sowie Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Das Infoblatt zeigt auf, dass politischer Wille und entschiedenes Handeln für globale Gerechtigkeit, die Einhaltung der Menschenrechte und nachhaltiges Wirtschaften notwendig sind. Verbindliche und klare Regeln und Verpflichtungen für Unternehmen, die auf nachhaltiges Wirtschaften zielen, sind längst überfällig. Freiwilligkeit alleine reicht nicht aus. So verdeutlicht das Infoblatt, dass es höchste Zeit ist, gesetzliche Rechenschaft-, Sorgfalts- und Haftungspflicht umzusetzen. Denn nur so können Menschen und Umwelt vor giftigen Chemikalien der Lederindustrie geschützt, die Arbeitsbedingungen und Löhne menschenwürdig gestaltet und Transparenz für VerbraucherInnen gewährleistet werden.

Kontakt:
Anton Pieper
SÜDWIND
Tel.: +49 (0)228-76 36 98-18
E-Mail: pieper@suedwind-institut.de

Berndt Hinzmann
INKOTA-netzwerk
Tel.: +49 (0)30-4208202-53
E-Mail: hinzmann@inkota.de

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