Wir fordern einen Garantiefonds gegen Lohndiebstahl

Verbindliches Abkommen zur Sicherung von Löhnen, Abfindungen und das Recht der Vereinigungsfreiheit

Weltweit reagierten die großen Marken und Einzelhändler auf die COVID-19-Pandemie, indem sie Aufträge stornierten, die Erteilung neuer Aufträge verzögerten oder Preisnachlasse auf bereits produzierte Waren erzwangen. Auf diese Weise haben sie die Hauptrisiken und -kosten der Krise auf die Menschen abgewälzt, die am wenigsten in der Lage sind, diesen Preis zu zahlen, nachdem sie jahrelang Armutslöhne erhalten haben: die Arbeiter*innen.

Deshalb fordern die Gewerkschaften und Arbeitsrechtsorganisationen der Clean Clothes Campaign die Bekleidungsunternehmen auf, öffentlich zu versichern, dass alle Beschäftigten in ihrer Lieferkette auch für die Zeit dieser Krise entlohnt werden und die ihnen zustehenden Abfindungen erhalten, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren.

Marken und Einzelhändler haben die Chance, ihr Engagement zu zeigen, indem sie ihre Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmer*innen übernehmen, die ihre bisherigen Gewinne ermöglicht haben, und ein verbindliches Abkommen zur Sicherung von Löhnen und Abfindungen unterzeichnen, das durch die Einrichtung eines Abfindungsgarantiefonds ermöglicht wird.

Weitere Informationen dazu befinden sich in der Zusammenfassung des Abkommens (pdf, 117 KB).

Die über 250 Unterstützerorganisationen und Gewerkschaften der Koalition „Pay Your Workers / Respect Labour Rights“ fordern die Markenunternehmen auf, eine verbindliche Vereinbarung über Löhne, Abfindungen und das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung zu unterzeichnen.

Beitragsbild: ©CCC
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