Unterstütze uns, damit H&M die Kurve kriegt!

2013 veröffentlichte H&M seine “Roadmap towards fair living wages” (deutsch: Strategiepapier zur Umsetzung existenzsichernder Löhne) und gab damit rund 850,000 Arbeiter*innen die Hoffnung auf einen existenzsichernden Lohn bis 2018. Die Veröffentlichung brachte dem Unternehmen sehr viel positive Medienberichterstattung.

Doch seit dem hat H&M sein Bekenntnis mehrmals umgeschrieben und aktuell gibt es keine Spur mehr von dem Versprechen auf existenzsichernde Löhne in der Unternehmenskommunikation. Heute veröffentlichte Rechercheergebnisse enthüllen, dass viele Arbeiter*innen in „Vorzeige“-Zulieferfabriken des Modekonzerns H&M unter der Armutsgrenze leben.

Die befragten Arbeiter*innen in Indien und der Türkei verdienten ein Drittel eines Lohns, der als existenzsichernd gilt; in Kambodscha ist es weniger als die Hälfte. Die Interviewten in der bulgarischen von H&M als „Gold“-Zulieferer ausgezeichneten Fabrik erhielten in regulärer Arbeitszeit sogar weniger als zehn Prozent eines existenzsichernden Lohns. Dies geht aus einer Befragung der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) in sechs Fabriken in Bulgarien, Kambodscha, Indien und der Türkei hervor.

H&M besitzt die finanziellen Mittel und die Macht seine Versprechen einzulösen – nicht nur für die Produktion sondern entlang der gesamten Lieferkette. Jedoch sind Tausende von Arbeiter*innen immernoch gezwungen 12 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zu arbeiten – für einen Armutslohn.

MACHT MIT!

Mit Deinem Einfluss können wir Druck auf H&M ausüben, damit es endlich die Kurve kriegt!

  1. Unterzeichne die Petition! Wir haben uns mit WeMove.eu zusammengeschlossen, um unseren Stimmen noch stärker Gehör zu verschaffen.
  2. Nutze Deine Stimme und verfasse deine eigenen Nachrichten oder eine der unteren an den Modegiganten mit den Hashtags #TurnAroundHM und #LivingWageNow. 
  3. Visuals haben wir auch vorbereitet, lade sie herunter und poste sie auf Social Media:

 

Posts für Facebook:

H&M hat Fabrikarbeiter*innen versprochen, ab 2018 existenzsichernde Löhne zu bezahlen. Was sie wirklich verdienen, ist schockierend! #TurnAroundHM! #LivingWageNow! Hier die neuesten Ergebnisse der Fabrikrecherche der Kampagne für Saubere Kleidung: saubere-kleidung.de/2018/09/hm-vom-versprechen-existenzsichernder-loehne-und-der-realitaet-der-armutsloehne

„Wir kommen um 8 Uhr früh in die Fabrik, aber wir wissen nie, wann wir gehen können. Manchmal wird es 4 Uhr morgens.“ H&M präsentiert sich als soziales, „grünes“ Unternehmen – aber was Arbeiter*innen in ihren Zulieferfabriken berichten, erzählt eine ganz andere Geschichte: saubere-kleidung.de/turnaroundhm #TurnAroundHM #LivingWageNow

H&Ms Versprechen, ab 2018 für existenzsichernde Löhne in den Zuliefer-Fabriken zu sorgen, ist noch weit von der Realität entfernt: Lies die neusten Rechercheergebnisse aus 6 von H&Ms „Vorzeige“-Zuliefer-Fabriken und unterzeichne die Petition #TurnAroundHM saubere-kleidung.de/2018/09/unterstuetze-uns-damit-hm-die-kurve-kriegt

Tweets für Twitter:

Unglaublich, was @sauberekleidung in @hm Zuliefer-Fabriken herausgefunden haben #TurnAroundHM #LivingWageNow saubere-kleidung.de/turnaroundhm

Weniger als 10% von einem existenzsichernden Lohn bekommen Arbeiter*innen in bulgarischen „Gold“-Zuliefer-Fabriken von @hm! #TurnAroundHM! #LivingWageNow! saubere-kleidung.de/turnaroundhm

#TurnAroundHM! @hm macht nach eigenen Angaben 2,6 Milliarden Gewinn – während die Menschen, die die Kleidung herstellen exzessive Überstunden leisten müssen, um zu überleben. #LivingWageNow saubere-kleidung.de/turnaroundhm

#TurnAroundHM! @hm muss sofort handeln um den Hungerlohn-Skandal zu stoppen, den diese Recherchen aufdecken. Wir fordern: #LivingWageNow!  saubere-kleidung.de/2018/09/hm-vom-versprechen-existenzsichernder-loehne-und-der-realitaet-der-armutsloehne

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